Museum Ludwig

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Über Uns

Das Museum Ludwig ist eines der wichtigsten Museen für Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart in Deutschland. Es wurde 1976 durch die Schenkung von 350 Werken moderner Kunst von Peter und Irene Ludwig an die Stadt Köln gegründet. Diese Werke umfassen vor allem Gemälde, Objekte und Skulpturen der amerikanischen Pop Art (z.B. von Lichtenstein, Rosenquist, Warhol und Wesselmann). Das Museum Ludwig verfügt in diesem Bereich über die bedeutendste Sammlung außerhalb der USA. Außerdem gelangte eine einzigartige Sammlung russischer Avantgarde zwischen 1905 und 1935 (Gontscharowa, Larionow, Exter, Popowa, Malewitsch, Rodtschenko) ins Museum. 1986 bekam das Museum Ludwig gemeinsam mit dem Wallraf-Richartz-Museum ein eigenes Gebäude zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof. Die Kölner Architekten Peter Bussmann und Godfrid Haberer entwarfen das Gebäude, das auch die Philharmonie beherbergt.

So gelangte auch die Sammlung des Kölner Juristen Dr. Josef Haubrich (1889-1961) ins Museum Ludwig. Haubrich hatte seine Kollektion von Gemälden der Expressionisten (Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Otto Mueller) und anderen Vertretern der Klassischen Moderne (Marc Chagall, Otto Dix) unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg der Stadt Köln geschenkt.

1994 übereigneten Peter und Irene Ludwig der Stadt Köln einen wichtigen Teil ihrer Picasso-Sammlung (90 Werke) und bedingten damit den Auszug des Wallraf-Richartz-Museums in ein eigenes Gebäude. Am 31. Oktober 2001 schenkte Irene Ludwig dem Museum Ludwig aus Anlass der Wiedereröffnung 774 weitere Werke Picassos. Somit verfügt das Museum Ludwig nach Barcelona und Paris über die drittgrößte Picasso-Sammlung weltweit. Sie umfasst einen repräsentativen Querschnitt aller Schaffensphasen des Künstlers sowie aller Gattungen, Materialien und Techniken.

1977 wurde mit dem Sammeln von Fotografie begonnen, ein sehr früher Zeitpunkt für ein Museum zeitgenössischer Kunst. Das Museum konnte rund 1000 Bilder von L.Fritz Gruber, dem Initiator der photokina-Bilderschauen erwerben. So gelangten einige Ikonen der Fotografie des 20. Jahrhunderts in die Sammlung des Museums. Es kamen wichtige weitere Leihgaben und Stiftungen hinzu u.a. Industriefotografie von A. Renger-Patzsch und fotografische Werke russischer Avantgarde-Künstler. Mit der Sammlung Agfa verfügt das Museum Ludwig über eine Sammlung zur Geschichte der Fotografie des 19. Jahrhunderts von Weltrang.

Ebenfalls in den 70er Jahren begann das Museum Ludwig Video- und Filmarbeiten zu sammeln. Bereits 1974 wurden erste 16 mm-Filme, u.a. von Bruce Nauman, Richard Serra, Joan Jonas sowie zehn weiterer Künstler angekauft. Seitdem sammelt das Museum kontinuierlich weiter. Seit 2000 ist es dem Museum Ludwig ein besonderes Anliegen, die technischen Medien im Kontext zeitgenössischer Kunst zu sammeln und zu präsentieren. In diesem Zusammenhang sind die substantiellen Ankäufe z.B. von Aernout Mik, Renee Green und Mike Kelley zu sehen.

Schlüsselwörter

Kunst & Kultur

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage): 10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr
Montags geschlossen

Museum Art
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Kultur Art
  • Kunstmuseen
Anhang

Adresse

Adresse:

Heinrich-Böll-Platz
D - 50667 Köln

Deutschland

Kontakt:

Telefon:
+49 (0) 221 22126165
Fax:
+49 (0) 221 22124114
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